Verband Süddeutscher Rennvereine e.V. - Logo 2

Nachrichten

27.02.2010 · Mitglieder · Vorstand
Silberne Medaille für Julius Wohlschlegel und Jürgen Burk

Im südbadischen Meissenheim fand am 27. Februar die 78. Mitgliederversammlung des VSR statt. Präsident Michael Himmelsbach (Mannheim) konnte die Mehrzahl der 21 Mitgliedsvereine sowie zahlreiche Gäste begrüßen. Bürgermeister Alexander Schröder und Julius Wohlschlegel vom veranstaltenden Reit-, Renn- und Fahrverein Meissenheim/Ried blickten auf die 90-jährige Geschichte der Pferderennen in Lahr-Kürzell und Meissenheim zurück und verwiesen auf die traditionell mit Pferden verbundene Region.
Für Juliius Wohlschlegel gab es dabei eine ganz besondere Überraschung, denn für seine langjährigen Verdienste um die Pferderennen erhielt er die Silberne Ehrenmedaille des Verbandes. Michael Himmelsbach: „Wenn es den Menschen Julius Wohlschlegel nicht geben würde, dann müsste man ihn erfinden.“ Für seine 30-jährige Tätigkeit als Rennkommentator auf verschiedenen Rennbahnen im Südwesten wurde auch Jürgen Burk geehrt. „Er ist die Stimme des Südwestens“, sagte Vize-Präsident Otto Lins in seiner Laudatio.
Ehrungen standen auch für die Aktiven im Programm. So nahm Kirsten Schmitt, die im vergangenen Jahr das Championat der Amateurrennreiterinnen errang, die Glückwünsche persönlich entgegen. Krankheitsbedingt musste Nadine Gratz der Versammlung fernbleiben. Sie ist die amtierende Weltmeisterin der Amateurrennreiterinnen. Auch Uwe Schwinn, Champion der Besitzertrainer, nahm an der Sitzung nicht teil.
Einige der Hauptaufgaben des Verbandes ist die Nachwuchsarbeit. Geplant sind in diesem Jahr elf Ponyrennen und zwölf Rennen im Rahmen des Junior-Cups, die auf verschiedenen Bahnen stattfinden. „Ich kann die einzelnen Vereine nur dazu animieren, vor Ort für Teilnehmer an diesen Rennen verstärkt zu werben. Darin liegt unsere Zukunft“, sagte Sabine Schunck, die Beauftragte für den Nachwuchs.

06.12.2009 · Neu · Redaktion
Nadine Gratz ist Weltmeisterin

Herzlichen Glückwunsch an Nadine Gratz aus Honzrath: Am 6. Dezember sicherte sich die Amazone mit 132 Punkten endgültig den Titel als Weltmeisterin der Amateurrennreiterinnen. Beim letzten Lauf auf Mauritius belegte sie im Sattel von Campus zwar "nur" den sechsten Platz, da aber ihre härteste Konkurrentin hinter ihr blieb reichte der Vorsprung in der Wertung bequem aus, um den Titel zu holen. Nach Marian Falk Weißmeier bei den Männern stellt Deutschland nun mit Nadine Gratz auch die Weltmeisterin bei den Damen.

22.11.2009 · Mitglieder · Vorstand
Mitgliederversammlung in Darmstadt/Dieburg

Im hessischen Darmstadt fand am 21. November 2009 die 77. Mitglieder-Versammlung des Verbandes Südwestdeutscher Rennvereine statt. Ausrichter war der Hessische Trabrennsportverein Dieburg. VSR-Präsident Michael Himmelsbach konnte Vertreter von 16 der insgesamt 21 Mitgliedsvereinen begrüßen, darunter Werner Schmeer, der Präsident des Verbandes Deutscher Amateur-Rennreiter, Max Stadler, Präsident des Haupt-Verbandes für Traberzucht- und Rennen sowie Dieburgs Oberbürgermeister Dr. Werner Thomas. 
Im Mittelpunkt standen die Ehrungen für die drei vom Verband im Jahre 2009 ausgeschriebenen Championate, die VSR-Vize-Präsident Otto Lins vornahm. Beim Wetten Albers Ponychampionat erzielte Robin Weber aus Pulheim mit 25 Punkten nach sieben Wertungsläufen das beste Ergebnis. Jana Christin Michaelis (Wadgassen) lag beim Buchmacher Albers Junior-Cup Südwest nach neun Läufen mit 31 Punkten klar in Front. Das Wettenleip Turfchampionat Südwest ging bei den Reitern mit 14 Punkten an Selina Ehl aus Überherrn. Die Spitze der Wertung hatte die Amazone erst beim letzten von insgesamt 15 Wertungsläufen mit einem vierten Platz gesichert. Susanne Schwinn (Besitzer, 18 Punkte) und Matthias Schwinn (Trainer, 26 Punkte) konnten die Ehrungen in ihren Sparten persönlich nicht entgegen nehmen.
Auf großes Interesse stieß der Vortrag von Hans-Ludolf Matthiessen, dem Schatzmeister des Hamburger Renn-Clubs und Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Galopp (BGG). Er referierte über die Situation beim Totalisator, den Bildübertragungen, die Erfahrungen und künftige Ausrichtung im Kategoriesystem des Galopprennsports sowie die Situation im Trabrennsport.

12.10.2009 · Aktuelles · Redaktion
Die Champions stehen fest

Andrea Glomba gewann auf der von Ulrich Müller trainierten Leczenia zwar den letzten Wertungslauf im 17. Wettenleip Turf-Championat Südwest in Meissenheim, aber in der Gesamtwertung nach allen 15 Läufen eroberte Selina Ehl die Spitze. Durch den vierten Rang mit Nagasaki reichte ein Punkt , um sich vor die Konkurrenz zu setzen und bei den Reitern das Championat zu gewinnen. Susanne Schwinn bei den Besitzern und Matthias Schwinn bei den Trainern standen schon vor dem Schlusslauf als neue Champions in ihren Sparten fest.
Die Serie der Junior-Cup-Rennen ging an Jana Christin Michaelis und im Pony-Championat ist Robin Weber der siegreiche Reiter. Die offizielle Ehrung erfolgte bei der nächsten Mitgliederversammlung des VSR am 21. November 2009.

19.07.2009 · Neu · Vorstand
Otto Burk verstorben

Im Alter von 89 Jahren ist Otto Burk am 19. Juli verstorben. Otto Burk gehörte 1950 zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Südwestdeutscher Rennvereine und war maßgeblich am Wiederaufbau des Rennsports im Südwesten beteiligt.

Als äußeres Zeichen des Dankes erhielt Otto Burk 1992 aus der Hand des damaligen Südwest-Verbands-Präsidenten Willi Kuhn die Goldene Ehrennadel des Direkto­riums für Vollblut­zucht und Rennen, der Dachorganisation des Galopprennsportes. Es handelte sich um die Würdigung der zahlreichen Aktivitäten Otto Burks, angefan­gen von der Organisation der ersten Rennen im Oktober 1949 auf dem damals noch existierenden Hippodrom in Viernheim, über die Aufrechter­haltung der Mannheimer Badenia in den Fünfziger Jahren in Hassloch, weil die alte Rennwiese in Mannheim nach dem Kriege nicht mehr zur Verfügung stand, bis zum Präsi­dentenamt beim Badischen Rennverein Mannheim-Seckenheim, dessen Führung er 1995 an Michael Himmelsbach abgab, der heute wiederum Präsident des Verbandes ist.

Das Rennsportblut vererbte Otto Burk an seinen Sohn Jürgen Burk. Man nennt ihn auch die „Stimme des Südwestens“, denn auf vielen Bahnen im Südwesten kommentiert er mit seinem enormen Fachwissen die jeweiligen Rennen, was den Vater ganz besonders freute. Solche Gelegenheiten nutzte Otto Burk bis zum vergangenen Jahr, um nicht nur die Seckenheimer Waldrennbahn, sondern auch andere Hippodrome zu besuchen.