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Nachrichten

19.07.2009 · Neu · Vorstand
Otto Burk verstorben

Im Alter von 89 Jahren ist Otto Burk am 19. Juli verstorben. Otto Burk gehörte 1950 zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Südwestdeutscher Rennvereine und war maßgeblich am Wiederaufbau des Rennsports im Südwesten beteiligt.

Als äußeres Zeichen des Dankes erhielt Otto Burk 1992 aus der Hand des damaligen Südwest-Verbands-Präsidenten Willi Kuhn die Goldene Ehrennadel des Direkto­riums für Vollblut­zucht und Rennen, der Dachorganisation des Galopprennsportes. Es handelte sich um die Würdigung der zahlreichen Aktivitäten Otto Burks, angefan­gen von der Organisation der ersten Rennen im Oktober 1949 auf dem damals noch existierenden Hippodrom in Viernheim, über die Aufrechter­haltung der Mannheimer Badenia in den Fünfziger Jahren in Hassloch, weil die alte Rennwiese in Mannheim nach dem Kriege nicht mehr zur Verfügung stand, bis zum Präsi­dentenamt beim Badischen Rennverein Mannheim-Seckenheim, dessen Führung er 1995 an Michael Himmelsbach abgab, der heute wiederum Präsident des Verbandes ist.

Das Rennsportblut vererbte Otto Burk an seinen Sohn Jürgen Burk. Man nennt ihn auch die „Stimme des Südwestens“, denn auf vielen Bahnen im Südwesten kommentiert er mit seinem enormen Fachwissen die jeweiligen Rennen, was den Vater ganz besonders freute. Solche Gelegenheiten nutzte Otto Burk bis zum vergangenen Jahr, um nicht nur die Seckenheimer Waldrennbahn, sondern auch andere Hippodrome zu besuchen.

14.03.2009 · Mitglieder · Vorstand
Mitgliederversammlung in Honzrath

Im saarländischen Honzrath fand am 14. März die 76. Mitglieder-Versammlung des Verbandes Südwestdeutscher Rennvereine statt. Präsident Michael Himmelsbach informierte gleich zu Beginn die Repräsentanten der 20 Mitgliedsvereine, dass die Vorstandschaft einem Antrag des neu gegründeten Renn-Vereins Frankfurt am Main e.V. zugestimmt habe, den Club als 21. Mitglied in den Verband aufzunehmen.
Vize-Präsident Otto Lins nahm die Ehrungen vor. Diese gingen an Kirsten Schmitt als Gewinnerin des Championats 2008 bei den Amateurrennreiterinnen, Rebekka Unrath, als Dritte bei der Weltmeisterschaft der Amateurrennreiterinnen sowie an Timo Degel, der im vergangenen Jahr nicht nur die Vize-Meisterschaft bei den Amateurrennreitern errang, sondern auch die Wintermeisterschaft der Amateure zu seinen Gunsten entschied.
Einen äußerst informativen Vortrag hielt Engelbert Halm, das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen. Er schilderte den Stand der Strukturreform im Galopprennsport und zeigte sich optimistisch, dass sich das aktuelle Modell, bei dem sich die am Rennsport Beteiligten selbst finanziell im Rennsport einbringen können, umsetzen lässt. Bekanntlich sind im Herbst wenige Stunden vor der geplanten notariellen Unterschrift die beiden Investoren abgesprungen.
Insgesamt werden in diesem Jahr auf den verschiedensten Bahnen im südwestdeutschen Raum zwölf Rennen im Rahmen des Junior-Cups und zehn Rennen des Pony-Championats entschieden. Die Jugendförderung gehört zu einer der wesentlichsten Aufgaben des 1950 gegründeten Verbandes.
Im Anschluss an die Mitglieder-Versammlung referierte Trainer Christian von der Recke über das neue Rennsystem im Galopprennsport. Zahlreiche Trainer und Besitzertrainer waren einer kurzfristigen Einladung gefolgt. Schon während des Referats entwickelte sich eine interessante Diskussion, wobei viele Fragen beantwortet werden konnten.